Personal thingies: Ingress


Ingress

Unter der Schirmherrschaft von Alphabet (im Volksmund "Google") hat Niantic im Jahr 2012 das Smartphone-Spiel Ingress aus der Taufe gehoben.

Spielprinzip

Zwei Fraktionen, "Enlightened" (grün) und "Resistance" (blau), kämpfen weltweit im Spiel virtuell gegeneinander. Niantic entwickelt die Hintergrundgeschichte beständig weiter, doch im Kern spielen einfach zwei Parteien (Fraktionen) gegeneinander. Einen Sieger sieht das Spielprinzip nicht vor.

Fun Fact: Pokémon GO basiert auf der Datenbasis und diversen Spielprinzipien von Ingress.

Neue Spieler müssen sich bei Ingress gleich zu Beginn für eine Seite entscheiden, ohne zu wissen, wer ihre zukünftigen Mitspieler sein werden und wie deren interne Organisation aufgebaut ist. Ein einmaliger Seitenwechsel ist möglich, aber für den Spieler nachteilig.

Für das Spiel benötigt man ein Smartphone (Google Android oder Apple iOS) und muss durch die Gegend laufen oder fahren, um persönlich vor Ort die Spielzüge auszuführen.

Ingress ist ein Team-Spiel. Im Spiel dreht sich viel um die Zahl 8, und so besteht eine voll handlungsfähige Ingress-Gruppe aus mindestens 8 Mitspielern. Mehr ist besser. Da es schwierig ist, ständig 8 oder mehr Menschen in ihrer Freizeit zu vereinen, wird oft zeitversetzt gespielt und die Handlungen werden per Internet (Google Hangouts, Google Plus) aufeinander abgestimmt.

Einzelspiel ist möglich, jedoch ist der volle Spielumfang erst im zeitnahen Zusammenspiel von mindestens 8 Spielern der gleichen Fraktion verfügbar.

Die meisten Spieler entwickeln mit der Zeit eine Vorliebe für eine von zwei wesentlichen Spielweisen: Aufbau oder Abriss. Beim "Aufbau" baut man Ressourcen (Portale, Links, Felder) für das eigene Team auf. Beim Abriss zerstört man die entsprechenden Ressourcen des Gegners. Abriss ist deutlicher Favorit. Nur wenige Spieler bauen auf.

Soziale Vernetzung

Um das Zusammenspiel zu unterstützen, gibt es im sozialen Netzwerk Google Plus zahlreiche Communities, beispielsweise eine globale Community für Berlin und lokale für die Kieze.

Die berlinweite Community sowie einige Kiez-Communities stehen allen interessierten und loyalen Spielern einer Fraktion offen, denn je mehr Leute das Team unterstützen, desto besser steht das Team insgesamt da. Umgekehrt unterstützt das Team auch den Einzelnen, denn nur so kann er den vollen Spielumfang nutzen und wird motiviert.

Auch weniger aktive Spieler werden von den Communities umworben, denn wenn jemand mal nicht spielt, stört das nicht, und man hält sich die Option offen, den Spieler später wieder einbinden zu können. Zu sogenannten Anomalien, großen von Niantic organisierten Events, sind nämlich häufig auch Spielmuffel wieder dabei zur Unterstützung ihres Teams.

Manche Kiez-Communities sind allerdings ein privater Treffpunkt ausgewählter Spieler und nicht offiziell für die Gemeinschaft gedacht. Bei der Berliner Resistance gehören beispielsweise Charlottenburg/Wilmersdorf und Spandau dazu.

In mehreren Kiezen wird sogar gegen Spieler des eigenen Teams gespielt. Manchmal werden auch falsche Geschichten über diese Spieler erfunden. Andere/neue Spieler glauben das und erzählen es leichtgläubig weiter. So verbreiten sich Lügen über den Kiez hinaus. Wenn eine Fraktion gegen eigene Teammitglieder spielt statt gegen den Spielgegner, gewinnt im Spiel der Gegner leicht die Oberhand.

Natürlich gibt es unterschiedliche Meinungen über die Spielstrategie, doch bei Ingress kann niemand zu etwas gezwungen werden. Alle Spieler haben die gleichen Möglichkeiten, und so muss man lernen miteinander auszukommen, denn jeder Spieler hat die Möglichkeit, das eigene Team erheblich zu behindern. Strategisch ist es daher unklug, Mitspieler auszugrenzen oder abzukanzeln, weil diese zur Gefahr für das eigene Team werden können.

Integration statt Ausgrenzung.

Teamgeist ist wichtig, auch wenn man nicht immer einer Meinung ist. Nur gemeinsam ist eine Fraktion stark.

Simple Gemüter sehen in Ingress ein reines Hau-Drauf-Spiel, bei dem man bedingungslos Portale umfärben muss. Wer so spielt, verliert. Ingress ist ein strategisches Spiel, bei dem Taktik von entscheidender Bedeutung ist, um regional erfolgreich zu spielen. Selbst eine kleine Gruppe kann so gegen einer Mehrheit die Überhand gewinnen.

Ingress kann viel Spaß machen. Die allermeisten Spieler sind sehr nett, und zwar in beiden Fraktionen. Teamplay und Spielspaß stehen für die Mehrheit klar im Vordergrund. Persönliche Differenzen können gelegentlich vorkommen (das ist menschlich), sind aber ebenso schnell wieder beigelegt. Berlin ist groß. Genügend Platz für alle, selbst für große Egos.

Rauswurf

Bei einer Abstimmung (Poll) vom 1.6.2017 ist über die Hälfte der teilnehmenden Berliner Ingress-Teilnehmer der Resistance auf Fake-News hereingefallen und wollte mich trotz meines ehrlichen und loyalen Spiels für mein Team aufgrund meines Privatlebens aus der Gemeinschaft werfen.

Bei der Wahl wurde einleitend ein scheinbar objektiver Tatbestand ("Spielweise") erwähnt, doch darauf folgen keine konkreten Belege, sondern falsche Tatsachenbehauptungen, und mein privater Umgang wurde thematisiert. Die Mehrheit der Wähler ist darauf hereingefallen.

Die "Mehrheit" klingt viel, doch an der Abstimmung teilgenommen hat nur ein Zehntel der Mitglieder. Trotzdem hat die Moderation zugesagt, dieser absolut sehr kleinen Minderheit zu folgen und ungeachtet von Fakten oder Wahrheit mich aus der Community rauszuwerfen.

Sensationelle Enthüllung - die ganze Wahrheit!

Wegen fortgesetzter Anspielungen und Anfeindungen folgen die langweiligen Fakten über mich, den vermeintlich größten Cheater aller Zeiten (GröChaZ).

TL;DR

UND HIER IST DIE LANGE GESCHICHTE ...

FROSCHFARM
Am 31.5.2017 (Mittwoch) war ich privat in Tegel. Dort war unvorhergesehen auch eine grüne Froschfarm. Ich habe dort *nicht* gefarmt und *nicht* Ingress gespielt (zahlreiche Zeugen). Ich habe dort einen Geocache gesucht/gefunden/geloggt (OCC02C).

Wie kann man meine angebliche "Spielweise" anprangern, wenn ich dort überhaupt nicht Ingress gespielt habe?

Besteht etwa ein Spielzwang, überall sein Smartphone zu zücken und Ingress spielen zu müssen?

Fun Fact 1: Bekannte High-Level-Schlümpfe gehen tatsächlich zu (grünen) Froschfarmen zum Farmen und reißen *nicht* ab, und sie stecken auf Frosch-Flipfarmen sogar *Hackmods* nach.

Fun Fact 2: Bekannte High-Level-Schlümpfe wissen im voraus von (blauen) Froschfarmen (Flipfarm) von strategischer Bedeutung, jedoch stören sie diese nicht etwa, sondern farmen dort regelmäßig mit.

FROSCHFREUND
Unser aller Privatleben sollte bestmöglichen Schutz genießen, doch manche Schlümpfe verwenden es gegen ihre eigenen Teammitglieder.

Ich war über 17 Jahre mit einer grünen Mitspielerin zusammmen. Wir sind gute Freunde geblieben. Wir sehen uns weiterhin regelmäßig. Ich spiele nicht gegen sie.

Über diese Mitspielerin und mein Hobby Geocaching kenne ich diverse Frösche.

In meinem engeren Freundes- und Bekanntenkreis sind - Überraschung! - erheblich mehr Schlümpfe als Frösche. Zu Ingress gekommen bin ich 2013 per Einladung durch einen langjährigen Freund (blau), der inzwischen verstorben ist.

Wenn ich Ingress spiele, spiele ich für blau und gegen grün. Geheimes Wissen behalte ich für mich. Das sind die Spielregeln. Ich befolge sie, weil so das Spiel funktioniert.

Weil die Fraktionen willkürlich zusammengesetzt sind, empfinde ich keine emotionale Bindung zu irgendeiner Seite. Ich spiele Ingress nicht, weil ich Freunde oder allgemein Kontakt suche. Sollten sich zufällig Freundschaften ergeben, ist dies natürlich wunderbar.

Spielzüge in Ingress können zu Konflikten im realen Leben führen. Reißt man dem besten Freund das LZP ab? Trollt man täglich das HP seines Chefs? Im Zweifelsfall packe ich den Scanner beiseite und spiele woanders. Berlin ist groß.

Meine Spielweise wird üblicherweise respektiert und unabgesprochen erwidert.

SPIELWEISE

Mein Ingress-Spiel ist Aufbau (Nachstecken, Mods, Links, Felder, Recharge). Abriss macht mir wenig Spaß. "Teure" Portale (AXA, VRS) meide ich. Das persönliche Spiel gegen bestimmte Frösche gibt mir keinen Kick. Andere blaue Mitspieler sehen es genau umgekehrt. Das ist prima, denn dadurch ergänzt sich unsere Schlumpf-Community.

Aufbau ist unscheinbar. An Links und Feldern stehen keine Spielernamen. Ich pflege keine Home- oder Workzone. Frösche nehmen mich kaum als Bedrohung wahr und lassen mich meist in Ruhe.

HOMEPORTAL

Mein Homeportal wurde früher regelmäßig getrollt von einigen Kiez-Schlümpfen, auch wenn es rein blau aufgebaut war von anderen Schlümpfen aus dem eigenen Kiez.

Meine Nachbar-Frösche haben das Portal ebenfalls bespielt und zum Trost für die schlechte Behandlung durch mein eigenes Team manchmal Hackmods gesteckt.

In der berlinweiten Schlumpf-Community und in Chat-Gruppen wurden damals unwahre Anschuldigungen über mich verbreitet und mein Ausschluss organisiert.

Meinen Nachbar-Fröschen entging der Zank nicht. Sie wollten keinen Streit befeuern und ignorierten aus eigenem Antrieb das Portal fortan.

Seit langem ist das Portal rein blau. Nette Kiez-Schlümpfe stecken freundlicherweise nach. Über L7 kommt es selten hinaus.

Weiterhin wird das blaue Homeportal gedreht, abgerissen und getrollt von feindseligen Spielern meiner eigenen Fraktion.

Wenn befreundete Frösche das Portal abreißen (z.B. Unique Capture), stellen sie manchmal ein Trostpflaster hin, statt eine Ruine zu hinterlassen. Das ist nichts, wofür ich mich rechtfertigen muss, sondern das müssten die Frösche bestenfalls vor ihrem Team rechtfertigen.

Ich habe nie um etwas gebeten oder abgesprochen. Ich habe keine Befehlsgewalt über Frösche oder Schlümpfe.

Ich bespiele grundsätzlich alle Portale, wie sie eben sind, und versuche mit den offiziellen Mitteln das beste für mein Team daraus zu machen.

Die einzig valide Frage wäre, ob ich meinen Nachbarfröschen Trostpflaster hinstelle. Das tue ich nicht.

Wie *andere* spielen, ist bedeutungslos für die Bewertung *meiner* Spielweise. Nur an *meinem* aktiven Spiel kann man mich messen. Zu viele Wurstlinks? Schrottmods in HPs? Trolle ich andere HPs? Baue ich Fröschen tolle Portale? Reiße ich blaue Flip-Farmen ab? Alles nein! Mein Spiel ist loyal für blau.

WINTRADING
Mitte 2016 habe ich bei einer blau-grün-gemischten Autofahrt (zur Pizzeria) blaue Portale am Straßenrand mit Mods/Resos verstärkt, während die Frösche ziellos geballert haben. Klassisches Alltagsszenario, was auch jeder Bus-, Bahn- oder Tramnutzer kennt. Eine Absprache gab es nicht.

Wir waren zuerst in getrennten Autos unterwegs, dann entstand die gemeinsame Pizza-Idee, und der Umwelt zuliebe haben wir uns alle in ein Auto gesetzt.

Mir wurde das Spiel gegen grün öffentlich als Win-Trading ausgelegt.

Jene Vorwürfe waren durch einen technischen Trick (G+ Blocklist) für mich unsichtbar, so dass ich erst aufgrund der Beschimpfungen von fremden Spielern erahnen konnte, was hinter meinem Rücken ablief. Nicht sehr fair. :-(

Mir wurde nahegelegt, ich habe mich von Menschen mit grünem Account zu distanzieren. Zusammen mit "denen" in einem Auto zu sitzen, galt als Vertrauensbruch.

Ich habe *nie* *gemeinsam* mit Fröschen gespielt. Ich spiele *gegen* Frösche. Wenn ich einem Frosch begegne, behandle ich ihn allerdings nur als Spielgegner, aber nicht als Gegner in meinem realen Leben.

Win-Trading bedingt Vorsatz. Gegenseitiger Vorteil durch Absprache eines koordiniertes Vorgehens. Ich habe nie Absprachen mit Fröschen getroffen.

FACTIONCHANGE
Mir wurde von Schlümpfen nahegelegt, einen Faction Change zu machen. Sogar Frösche wurden bequatscht, mich zu einem Faction Change zu überreden.

Warum sollte ich wechseln? Wegen einer Handvoll Krakeeler? Die würde es weiterhin geben.

Was für eine Spielstrategie ist das, nachweislich loyal fürs eigene Team spielende Mitglieder in den Faction Change zu drängen und sie anschließend als levelnden Feind am Hals zu haben?

Ich spiele Ingress draußen auf der Straße meist spätabends und dadurch allein. Ich finde das entspannend nach einem Arbeitstag. Ich möchte nicht dem Zwang unterliegen, mit anderen um die Häuser zu ziehen und Kieze bespielen zu müssen. Weder mit blau noch mit grün. Wenn ich Lust habe, spiele ich, wenn nicht, dann nicht.

Anomalien, Mission Days, andere Events und auch Stammtische besuche ich gerne, weil es dem Spiel einen inhaltlichen Sinn und sozialen Rahmen gibt. Die Online-Einbindung in berlinweite und Kiez-Communities sowie Chats (HO/TG) unterstützt das Zugehörigkeitsgefühl zum eigenen Team und dient vor allem auch der Koordination.

Worin für die Schlumpf-Community der Vorteil liegt, ein für blau und gegen grün spielendes Mitglied rauszuwerfen und gewaltsam in die Rolle eines Feindes zu zwingen, ohne dass dieser Spieler zugleich einen Faction Change macht, erschließt sich mir nicht.

VERTRAUENSVERLUST
Es ist unwahr, "der Kiez" vertraue mir nicht.

Tatsache ist, die meisten Spieler im Kiez kennen mich nicht und halten sich aus dem lokalen Streit heraus. "Dem Kiez" bin ich schlicht egal.

Ich habe damals in Charlottenburg/Wilmersdorf aktiv gespielt. Mir wurde gesagt, ich solle gegen sehr enge private Freunde spielen. Das habe ich abgelehnt. Meine privaten Hintergründe waren damals bekannt. Ich wurde aus der Kiez-Community ausgeschlossen und isoliert. Mir wurde angekündigt, der nächste Schritt sei es, mich auch berlinweit zu isolieren, was auch tatsächlich wiederholt versucht wurde.

Spieltechnisch geholfen hat dieses Vorgehen dem Kiez Charlottenburg/Wilmersdorf rückblickend nicht.

FAZIT
Mein tatsächliches Ingress-Spiel wurde vielfach unter die Lupe genommen. Einstimmiges Ergebnis: gewöhnlich, langweilig und unzweifelhaft für blau.

In all den Jahren von Mutmaßungen, Verdächtigungen und Propaganda wurde trotz wiederholter Aufforderungen nie sachlich dargelegt, welches konkrete Fehlverhalten meinerseits überhaupt vorliege. Alles nur Denunziation durch unwahre Behauptungen und Lügen.

Geheimnisverrat wurde mir schwammig unterstellt. Unbelegt blieb jedoch stets, was genau ich verraten haben solle, wo ich doch schließlich längst aus den Kiez-Communities ausgeschlossen worden war. In sonstigen geheimen Kreisen - beispielsweise Farmclub oder BAF-Orga - war ich ohnehin nicht drin.

Vielfach wurde behauptet, ich spiele "cross-faction". Sogar ausschließlich. In sämtlichen Kiezen. Überall in Berlin. Häh? Geht's noch? Mein Spiel ist nachweislich loyal blau. Cross-faction habe ich nie gespielt. Diverse Kieze haben immer wieder ausdrücklich bestätigt, dass ich dort korrekt blau spiele. Ein Widersacher begab sich auf das Glatteis, dass es ja bereits "cross-faction" wäre, wenn man als Schlumpf *gegen* Frösche spiele. Hmm, der hat wohl den Sinn des Spiels nicht verstanden.

Mir wurde unterstellt, ich versorge ENL Berlin mit Items. Ohne meine Lieferungen hätten die Schlümpfe längst die Frösche in Berlin besiegt. ENL Berlin hat bekanntermaßen eine sehr gut funktionierende Farm-Kultur. Meine Frosch-Nachbarn haben üppige Home-Zones und jeweils mehrere Home-Portale. Ist ja logisch, dass die von mir dann noch zusätzlich Items brauchen, zum Beispiel die "mächtigen" X1-Burster, nachdem mein Home-Portal mal wieder von den eigenen Schlümpfen getrollt worden ist. Wenn ich meine Items den Fröschen gegeben hätte, womit habe ich dann eigentlich die ganze Zeit über gespielt?

Am Ende dreht es sich seit Jahren in Wahrheit immer nur um meinen privaten Umgang. Und zwar außerhalb des Spiels Ingress. Niemand fragt nach Fakten. Vor allem fragt niemand mich direkt persönlich.

Ingress ist ein Kriegsspiel, und manche Mitspieler haben mehr Spaß am Krieg als am Spiel.




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